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Aktuelle Mitteilungen

Veränderung im Freiburger Gemeinderat: Monika Stein geht - Emriye Gül rückt nach

Die Grüne Alternative Freiburg gratuliert ihrem Gründungsmitglied Monika Stein zur Wahl als Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für Baden-Württemberg.

Voller Hochachtung schauen wir auf die vergangenen Jahre und die tolle Zusammenarbeit zurück. Wir danken Monika Stein für ihr einzigartiges Engagement für die Freiburger Bürger*innen.

In den Gemeinderat nachrücken wird unser Mitglied des Vorstands Emriye Gül, die bei den Kommunalwahlen 2019 mit 16.973 Stimmen auf Platz 4 hochgewählt wurde.

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Zur Coronakrise

Freiburg, 23.03.2020

Liebe Freiburger*innen,

in Anbetracht der sich zuspitzenden Lage in Freiburg und weltweit, möchten wir uns mit einem Appell an euch wenden: Bitte bleibt zuhause!

Wir, die GAF unterstützten die Entscheidung der Stadt Freiburg, ein temporäres Betretungsverbot öffentlicher Räume zu erlassen, in vollem Umfang.

Wohlwissend, dass es sich um gravierende Einschnitte in unsere Freiheitsrechte handelt, ist dieser Schritt absolut notwendig um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Jede*r von uns ist mitverantwortlich dafür, dass eine medizinische Versorgung aller Erkrankten gewährleistet werden kann.

GAF wählt einen neuen Vorstand

Nach dem erfolgreichen Ausgang der Gemeinderatswahlen 2019, hat die GAF einen neuen Vorstand gewählt.

Der bisherige Vorstand bestehend aus Christoph Löffler, Manos Junker, Felix Beuter, Deniz Erol und Denis Radjenovic wird abgelöst durch Emrye Gül als Sprecherin, Madeleine Schwarzenberg als Sprecherin, Christoph Löffler als Schriftführer und Annalena Baron-Erdmann als Schatzmeisterin. Wir danken den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit und bedanken uns für das Vertrauen der Mitglieder.

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Grüne Alternative Freiburg veröffentlicht Programm zur Kommunalwahl 2019

Am Mittwoch, den 13.03.2019 hat die Grüne Alternative Freiburg (GAF) ihr Programm zur Kommunalwahl 2019 veröffentlicht. Das Programm ist in voller Länge auf der frisch überarbeiteten Seite www.gruene-alternative-freiburg.de abrufbar.

GAF-Stadträtin und Spitzenkandidatin Monika Stein zeigt sich sehr zufrieden: „Mit diesem umfangreichen und breit aufgestellten Programm machen wir den Menschen in Freiburg ein gutes Angebot, um als Stadt in allen kommunalpolitischen Bereichen gut und zukunftsorientiert aufgestellt zu sein. Es ist ein soziales und ökologisches Programm, das die Aufgabe ins Zentrum stellt, Freiburg zu einer Stadt für alle zu machen. In Freiburg nimmt dabei die Wohnraumproblematik eine besondere Rolle ein. Wohnen ist ein Menschenrecht und muss daher einer der Schwerpunkte der städtischen Politik sein. Bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen, erhalten und langfristig gesichert werden. Gerade für Menschen mit mittleren und geringen Einkommen findet sich kaum noch etwas Bezahlbares, viele Einzelpersonen und viele Familien mussten die Stadt schon verlassen.“

Felix Beuter, Kandidat auf Platz 2 der Kommunalwahlliste und Vorstandsmitglied der GAF, plädiert insbesondere für ein Umdenken in der Sicherheitspolitik: „Die Versuche Sicherheits- und Kriminalitätsprobleme rein durch Repression und mehr und stärker aufgerüstete Polizei auf der Straße zu lösen, sind gescheitert. Stattdessen schränken diese Maßnahmen die Freiheit aller Menschen in zunehmendem Maße ein. Wir wollen eine Sicherheitspolitik, die statt mit ausgeweiteten Polizeigesetzen, Videoüberwachung und Stadtscheriffs, mittels Prävention, Straßen und Schulsozialarbeit und stärkerem Fokus auf die Problematik der Gewalt an Frauen* und Mädchen* die Ursachen von Kriminalität anpackt, anstatt nur gegen die Symptome anzurennen.“ Auch in der Migrationspolitik spricht sich der 34-jährige Geschäftsführer der JPG-Fraktion für eine Kehrtwende aus: „Wir brauchen eine echte Willkommenskultur und müssen Migration endlich als Chance und nicht als Problem sehen. Städte sind sicherer, wenn alle, undokumentierte Einwanderer*innen eingeschlossen, sich sicher fühlen können, wenn sie Kontakt mit Polizeibeamt*innen haben, Städte sind gesünder, wenn alle Einwohner*innen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben und Städte sind ökonomisch und sozial stärker, wenn alle Kinder zur Schule gehen können und alle Menschen Zugang zum Arbeitsmarkt haben.“

Lina Wiemer-Cialowicz, Kandidatin auf Platz 3, betont die verkehrspolitische Verantwortung der Kommune: „Eine der obersten Prioritäten hat für uns eine Verkehrswende. Stadtplanung soll sich an der Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr orientieren. Wir wollen Freiburg zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickeln mit breiten Radwegen und deutlich mehr Stellflächen für Fahrräder. Kombiniert mit einem günstigen Bus- und Bahnangebot und mehr Platz für Carsharing erhoffen wir uns einen Rückgang des privaten PKW-Verkehrs. Davon profitieren letztendlich alle Menschen in Freiburg.“ Auch in der Sozialpolitik und besonders in der Quartiersarbeit sieht die 34-jährige Referentin für Gleichstellung Defizite bei der Stadt: „Ein gutes Leben muss für alle Menschen in Freiburg möglich sein. Deshalb fordern wir eine Stadt mit guten Nachbarschaften und starker Quartiersarbeit. Wenn uns das gelingt, gewinnen wir alle und Freiburg kann eine solidarische Stadt werden.“

Manos Junker, Listenkandidat 4 der GAF, wünscht sich einen nachhaltigeren Umgang mit der städtischen Kulturpolitik: „Kultur ist ein bedeutender Teil des gesellschaftlichen Lebens und viel mehr als nur ein neues Theaterprogramm oder ein Museumsausbau: Kommunale Kulturpolitik bedeutet für uns immer auch Bildungs-, Inklusions- und Sozialpolitik und ist gleichzeitig auch ein wichtiger Standortfaktor.“ Auch im Bereich der frühkindlichen Bildung sieht der 20-jährige Erzieher in Ausbildung Nachholbedarf bei der Stadt: „Wir brauchen in Freiburg gute Bildung für alle. Dies fängt bei einer qualitativ guten Kindertagesbetreuung an, die bezahlbar für alle sein muss! Langfristig darf es keine weiteren Erhöhungen der Kitagebühren geben, sondern eine Kürzung der Elternbeiträge bis hin zu kostenfreien Kitas mit guten Bedingungen für Kinder, Eltern und die Arbeitnehmer*innen.“

Pressemitteilung zur Hausbesetzung "Guntramstraße 44"

Wir sind den Menschen, die die Hausbesetzung in der Guntramstraße 44 durchgeführt haben, zu Dank verpflichtet. Sie haben nämlich ihren Finger in eine Wunde gelegt, die bisher zu sehr verdeckt wurde: Leerstand und Gentrifizierung in etlichen Stadtteilen in Freiburg.

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